Fürstenland-Loge Nr. 34 Sirnach-Gloten

Interne Anlässe

Juli / August 2020

Wir Odd-Fellows messen dem achtsamen Umgang mit unseren Mitmenschen eine grosse Bedeutung zu. Die Gesundheit der Mitglieder hat für uns höchste Priorität und wir möchten kein unnötiges Risiko eingehen.

 

 

PROGRAMM Juli 2020

 

keine Anlässe

 

PROGRAMM August 2020

 

Samstag, 22.08.2020

 

Sternwanderung auf's Hörnli

10.30 Uhr  Abmarsch ab Allenwinden

 

 

 

 

Bisherige Veranstaltungen aus dieser Loge

Jahresausklang mit Partnerinnen in der Altstadt Wil 19.12.2019

Jahresausklang der Odd Fellows Sirnach-Gloten

Medienmitteilung / keller.hermann@ewmmail.ch

AUS DEN VEREINEN. Für ihren Jahresausklang blickten die Odd Fellows der Fürstenland-Loge Nr.34 aus Sirnach in ihre alte Vereinsheimat: Am 19. Dezember trafen sich die Mitglieder und ihre Partnerinnen «im Hof» zu Wil. In einer Führung erhielten sie Einblick in die historische Altstadt, vom Wohn- und Wehrturm der Grafen von Toggenburg aus dem 12. Jahrhundert über das ehemalige Gerichtshaus bis hin zum Baronenhaus. Auf ihrem Rundgang erzählte Stadtführerin Monika Käufeler fast dreissig Männer und Frauen architektonische, gesellschaftliche und kulturelle Anekdoten aus 800 Jahren Wiler Geschichte und lenkte den Blick auf Details, die in der Hektik des Alltags untergehen. Den Ausklang feierten die Odd Fellows im Restaurant «Falkenburg», wo sie von Margot Spiller und ihrem Team bis tief in die Nacht aufs Beste bewirtet wurden.

Erfolgreiches Jahr 2019

Die Fürstenland-Loge Nr. 34 hatte bis vor wenigen Jahren ihr Logenheim, das Vereinslokal also, mitten in Wil. Nach dem Umzug nach Sirnach musste sich der Verein quasi neu etablieren, erzählt Obermeister Ivo Bommer. Lange stagnierte die Mitgliederzahl, wie viele andere Schweizer Vereine auch sehen sich die verschiedenen Logen dem Problem der Nachwuchsförderung ausgesetzt. «Das Jubiläumsjahr hat uns sehr viel gebracht», erklärt der Vereinspräsident. Denn 2019 feierten die Odd Fellows weltweit 200jähriges Bestehen und setzten verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit, etwa mit dem «Tag der Gäste» vom 11. Mai – so konnte dann auch die Fürstenland-Loge zwei neue Mitglieder in ihren Reihen begrüssen. «Und ein weiterer Kandidat befindet sich im Aufnahmeverfahren», freut sich Bommer. Der Ausflug in die ehemalige Heimat stelle also den passenden Abschluss eines erfolgreichen Vereinsjahrs dar.

Besuch im Schlangenzoo Eschlikon

«Es gibt viele Halbwahrheiten»

Medienmitteilung / ivobommer@bluewin.ch

AUS DEN VEREINEN. Die Wiler Odd Fellows der Fürstenland-Loge Nr.34 besuchten am 17. Oktober eine Sonderführung im einzigen Schlangenzoo der Schweiz. Seit dem Jahr 2000 zeigt Familie Villars in Eschlikon Reptilien aus allen Herren Ländern und möchte so gegen Vorurteile Schlangen gegenüber vorgehen. «Kritische Äusserungen und Halbwahrheiten gibt es zu Hauf», sagte Hilde Villars. Dabei würde eine Schlange nur im äussersten Notfall Menschen angreifen, etwa dann, wenn keine Möglichkeit zur Flucht bestünde. «Das ist ja auch irgendwie verständlich», lachte die Schlangenliebhaberin.

Auf Tuchfühlung mit Reptilien

Hilde Villars erzählte den Odd Fellows und deren Partnerinnen kompetent und auf humorvolle Art aus ihrem Spezialgebiet. Die Gäste zeigten sich überrascht von der Vielfalt und Komplexität dieser Tiere. «Nie hätte ich mir vorstellen können, dass eine Schlange ein Skelett von so feinen Wirbeln und Rippen hat», meinte im Anschluss an die Führung etwa Altmeister Markus Furrer. Die Theorie machte einen grossen Teil des Abends aus, so lernten die Odd Fellows etwa, dass sich kleine Schlangen alle zwei bis drei, grössere jedoch nur alle sechs bis acht Wochen häuten.

Aber es wurde auch äusserst anschaulich: Die Besucherinnen und Besucher durften zum Beispiel eine kleine Würgeschlange in den Händen halten und erhielten so mittelbar einen Eindruck davon, was eine grosse Python an Kraft entfesseln könnte. Auch eine Fütterung stand auf dem Programm; die Geschwindigkeit, mit der die Schlange eine tote Maus verschlang, erstaunte die Gäste. Aber natürlich mussten auch die Odd Fellows nicht aufs leibliche Wohl verzichten. Im Anschluss an die spannende Führung liessen sie den Abend in einer Pizzeria ausklingen.

Weihnachtsanlass im Palmenhaus Insel Mainau 5.12.2018

 

Die Wiler Fürstenland-Loge Nr. 34 der Odd Fellows feierte am 5. Dezember die Adventszeit mit einem Weihnachtsessen auf der Insel Mainau. Die Idee dazu stammt vom abtretenden Altmeister Rolf Geiger und seinem Nachfolger Ivo Bommer: Bereits vor zwei Jahren genossen sie das reichhaltige Schwedenbuffet auf der Blumeninsel. Das Angebot wusste auch 2018 die 22 Ostschweizer Gäste zu überzeugen. Ob Hering in allen Variationen, skandinavische Salate oder Rentier-Schinken, für jeden Geschmack war etwas dabei. Selbstverständlich durften auch die beliebten «Köttbullar» nicht fehlen.

 

Nach der kurzen Anreise per Car ging es für die Odd Fellows und ihre Gattinnen zu Fuss zum Schloss Mainau. Begrüsst wurden sie mit der schwedischen Glühweinvariante «Glögg» und jazzigen Klängen, langsam machte sich weihnachtliche Stimmung breit. Dann ging es ins Palmenhaus, von den Gastgebern festlich dekoriert. Hier erwartete die staunenden Gäste ein einmaliger Mix aus Tropen und Advent – und das traditionelle «Julbord», ein sechsteiliges schwedisches Weihnachtsbuffet. Obwohl das Palmenhaus mit 200 Gästen ausgebucht war blieb es angenehm leise. Bis Ende der Saison wird die Küchencrew der Insel Mainau dort über 5000 Gästen eine besinnliche aber auch fröhliche Adventszeit beschert haben.

 

Das Weihnachtsessen bot für die Odd Fellows Zeit, sich zurückzulehnen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Aber auch in die Zukunft wurde geblickt: Nächstes Jahr feiert der Orden der schweizerischen Odd Fellows 200jähriges Bestehen. «Da gibt es noch viel zu tun», so Ivo Bommer. Besonders am 11. Mai 2019, denn dann lädt auch die Wiler Fürstenland-Loge Nr. 34 die Öffentlichkeit zu einem Gästeanlass ein.

 

Besuch Rock- und Popmuseum Niederbüren vom 25.10.2018

Ausflug ins Mittelalter Campus Galli

Reisebericht – Die diesjährige Sommerreise der Fürstenland-Loge Nr. 34 führte von Wil nach Deutschland: Die Odd Fellows besuchten am 18. August 2018 zuerst das Mittelalter auf dem Campus Galli, um anschliessend im Schloss Sigmaringen die Zeit der Hohenzollern vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit kennen zu lernen. Ordensbrüder und Gäste, gesamthaft 17 Menschen, schlossen den gelungenen Samstag mit einem Abstecher an die Donau und einem gemeinsamen Abendessen ab.

In Meßkirch entsteht seit 2013 in einem einmaligen historischen Experiment eine komplette mittelalterliche Stadt. Basierend auf dem St. Galler Klosterplan von 830 errichtet ein Team aus Freiwilligen, Berufs-Handwerkern, Archäologen und Architektinnen die verschiedenen Gebäude nur mit Arbeitsweisen, wie sie in der Geschichtsschreibung überliefert sind. Auch alle Werkzeuge sind authentisch und werden vor vor Ort selbst hergestellt. «Es ist eindrücklich, wie schnell sie voran kommen», sagte Obermeister Rolf Geiger. Er war bereits vor drei Jahren zu Besuch gewesen. Damals wäre noch praktisch nichts gestanden. Besonders die Behelfskirche, zu 100% aus Holz gefertigt, liess die Gäste aus der Schweiz staunen.

Im Anschluss reiste die Gruppe weiter nach Sigmaringen. Der Prunk des Hohenzollernschlosses war erschlagend. Hier zeigten sich auch die Standesunterschiede zwischen Hochadel und Volk: Ein Flügel des Schlosses brannte im späten 19. Jahrhundert aus. Nach nur 10 Jahren war das Schloss aber wieder unter grossem Geldaufwand instand gesetzt. Im selben Zeitraum werden die «gemeinen Handwerker» auf dem Campus Galli gerade einmal knapp alle Nebengebäude geschafft haben, die geplante Steinkirche wird wohl ein Generationenprojekt werden.

Besuch der Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Reisebericht 

Besuch der Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Seit vielen Jahren bestehen freundschaftliche Bande zwischen den Freilichtspielen Schwäbisch Hall und unserem Obermeister Rolf Geiger. Daher war die Organisation einer Reise in diese romantische Theaterstadt eine logische Folge dieser Beziehung.

Unser Untermeister, Noldi Hasler, stellte sich als Chauffeur zur Verfügung und los ging’s über den Zoll in Thayngen auf  der Autobahn Richtung Stuttgart – Heilbronn. Kurz vor Heilbronn verließen wir die Autobahn. Nun war es nur noch ein Katzensprung nach Schwäbisch Hall.

Mitten in den Reben, in Löwenstein, genossen wir wunderbares Mittagsmenü, selbstverständlich begleitet von einheimischen Weinen und einer herrlichen Aussicht in die Rebberge.

Das Besondere an den Haller Freilichtspielen ist die Bühne, die „Große Treppe“ die mit 52 Stufen zur Michaelskirche hinaufführt.

Das bedeutet, die Schauspieler spielen auf diesen 52 Stufen, von oben nach unten und umgekehrt und das Publikum sitzt auf dem Marktplatz.

Dieses Jahr wurde drei Stücke für die Treppe inszeniert, nämlich „Brenz 1548“, ein Schauspiel über den Schwäbisch Haller Reformator Johannes Brenz,

„Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ein deutsch-italienisches Sommermusical und „Don Camillo und Peppone“.

Wir hatten Karten für die Premiere von Maria, ihm schmeckt’s nicht am 1. Juli.

Zum Stück:

Als Jan seiner Sara einen Heiratsantrag macht, ist ihm nicht bewusst, dass er bald Teil von Saras italienischer Großfamilie sein wird. Ihr Vater, Antonio besteht darauf, dass Jan noch vor der Hochzeit seine apulische Heimat und die ganze italienische Sippe kennen lernt:

Der Beginn einer turbulenten Reise nach Italien.

Als ihm sein zukünftiger Schwiegervater seine bewegende Lebensgeschichte als Gastarbeiter in Deutschland erzählt, ändert das nicht nur Jans Blick auf Saras Familie, sondern auch auf sich selbst. Mit großer Lust und viel Augenzwinkern erzählt das Musical von den kleinen Missverständnissen zwischen den Kulturen und einer großen Liebe. Leichte und temperamentvolle Songs entführen in eine Welt zwischen italienischer Popmusik und Tarantella.

Trotz des einsetzenden Regens, auch das gibt’s an einem Sommerabend in Schwäbisch Hall, genossen wir alle diese Premiere, bewunderten den Spielwitz der Schauspieler und Schauspielerinnen die den Regen ignorierten und liessen den Abend in einer kleinen Bar ausklingen.

 

Rolf Geiger

Hallenweihe vom 5. Januar 2017

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Besuch im Gall'sche Offizin